Zu Zeiten von XXL- Menüs, größer, schneller, höher, weiter, ist es an der Zeit, das auch die Bordunalisten sich dem Trend
anschließen - oder nicht?
 
Deshalb hat uns Dietrich Wagner einen Walzer geschrieben "der keine Halbtonprobleme enthält, harmonisch einigermaßen
reizvoll ist, einen Teil zum Ausruhen enthält (entsprechend der Schunkelbewegung beim Walzertanzen), in den
drei Melodiestimmen der unterschiedlichen Fingerfertigkeit gerecht wird". (Die Tänzer mögen bitte gütigst über die
"Schunkelbewegung beim Walzertanzen" hinwegsehen.)
 
Und damit ihr zuhause alle schön üben könnt, gibt es hier einmal die Noten für "Tour au tour" (Teil 1 und Teil2) und für alle
die, die schon seit Jahren nur nach Gehör spielen ein Midi. Und dann werden wir sehen, ob es das größte Bordunorchester
von Schaephuysen, des linken Niederrheins oder der Welt wird!

Rafael Daun , eingetragen am 8. Mai 2006, 21:51

The Fiddle Music of James Hill

Neue Veröffentlichung der Northumbrian Pipers' Society

Im Repertoire der Northumbrian Pipers finden sich neben den Fiddle Tunes von James Scott-Skinner auch viele von James Hill aus Gateshead. Nachdem die großartige Kollektion der Hill-Tunes von Graham Dixon "The Lads Like Beer" von 1987 leider nicht mehr aufgelegt wurde, hat die Northumbrian Pipers' Society in einem neuen Heft nicht nur die Tunes neu herausgegeben, sondern sie auch in Tonarten transponiert, die für die Northumbrian Pipers passend sind.

Weiterhin sind neben den Tunes, die von Hill komponiert sind, auch die aufgeführt, die ihm hin und wieder zugeschrieben werden, sowie die, die er in seinem Repertoire hatte. Das Heft ist außerordentlich sorgfältig recherchiert, enthält viele Anmerkungen zu den Tunes und deren Quellen, eine umfassende Einführung mit Hinweisen u.a. zur Spielweise der Hornpipes und eine Biografie James Hills. Ein Super-Heft!

Weitere Infos unter www.northumbrianpipers.org.uk

Uli Meißner

"Ziehen lernen wenn man gerade gedrückt hat in 100 Lektionen" ist ein neuer Kursus für 2-reihiges diatonisches Akkordeon in G/C von Wim Claeys. Die dreiseitige, in niederländisch verfasste, Einleitung startet mit einer kurzen Geschichte des Instruments. Im folgenden werden Hinweise zur Benutzung des Kurses gegeben.

Wim Claeys beschreibt kurz die Haltung des Instruments, den Aufbau der Bass-Seite (ab Sück Nr.13 sollten terzlose Akkorde benutzt werden) und die Unterschiede zwischen gekreuztem Spiel und dem Spielen auf einer Reihe. Mehr...