Winterbordunale in Fürsteneck
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- Kategorie: Winterbordunale
- Erstellt am Sonntag, 13. April 2008 18:20
- Geschrieben von Friedrich Pitzschel
Im Januar 2005 brachten wir Til zur Bordunale auf die Fürsteneck. Marlies hatte zu diesem Zeitpunkt Unterricht bei einem Musiklehrer zu Hause, was absolut nichts einbrachte, bis sie im März zur Hummel nach Naurod ging. Folkmusik kann man nur in der Folkszene lernen.
Und dann orgelte und dudelte es in unserem Haus Tag und Nacht, und die beiden „zwangen“ mich, eine Drehleier zu kaufen. Im Januar 2006 waren wir drei zusammen auf der Fürsteneck zur Bordunale, und nach zwei Teilnahmen bei der „Hummel“ und der „Folkwerkstatt“ nun auch wieder im Januar 2007.
Ich kann die Erfahrungen auf der Fürsteneck eigentlich nicht nüchtern beschreiben. Es sind für mich großartige Erlebnisse. Wir haben kompetente Dozenten kennen gelernt, die methodisch sauber in die Geheimnisse des Instrumentes einführen, durch ein sinnvoll ausgewähltes Repertoire zum Zusammenspiel motivieren und befähigen.
Dies ist es aber nicht allein. Wir haben auch prima Leute kennen gelernt, zunächst über das gemeinsame Interesse an der Musik. Und im gemeinsamen Interesse an der Musik entsteht eine sehr offene Atmosphäre, und darin Wärme, Zuneigung und Freundschaften.
Natürlich trägt auch die Burg Fürsteneck selbst das Ihrige dazu bei, ein altes Gemäuer, im Inneren aber mit allem Komfort ausgestattet, den man sich heute doch wünscht: Einzel- Doppel- und Dreierzimmer, mit Dusche und WC. Die Leitung identifiziert sich mit der Bordunale, der Musik und den Kursteilnehmern, die Damen in der Rezeption sind immer freundlich und zuvorkommend, die Küche leistet Beachtliches. In einem alt belassener Keller kann man zechen, musizieren, sich unterhalten, leben, bis in den Morgen, wenn es denn sein muss, im Sommer kann das alles auch im Burghof geschehen, und in einem dafür sehr geeigneten Saal kann man tanzen.
Wir werden immer wieder zur Bordunale gehen, und diesen Rat geben wir auch denen, die noch zögern oder den Ort gar nicht kennen.
Hermann Deisler